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28.08.2012 um 13:51

Das Kind – Sebastian Fitzek im Interview – Teil 1

Kategorien: Filme, Infotainment

Es wird definitiv das Thriller-Highlight des Jahres: die Romanverfilmung „Das Kind“ von Sebastian Fitzek kommt am 18. Oktober in die deutschen Kinos und das German-Psychothriller-Wunderkind steht uns hier zum Film und zu seinen Büchern Rede und Antwort.

Menschen mit schwachen Nerven sollten das Buch und den Film meiden, hart und spannend präsentiert sich die Geschichte rund um den 10-jährigen Simon der meint, in seinem früheren Leben ein Serienmörder gewesen zu sein und dies auch belegen zu können. Todkrank und eigentlich ans Krankenhausbett gefesselt, überredet er den Strafverteidiger Robert Stern und die Krankenschwester Carina Freitag ihn bei der Lösung seiner Mordfälle zu helfen. Wir fragten Autor Sebastian Fitzek zu Das Kind und seiner Arbeitsweise etwas genauer aus:

Die Frage, die wohl jeden Fan bewegt: Wie kommen Sie auf die Ideen zu ihren Büchern?

Meine Ideen kommen immer aus dem wirklichen Leben. Ich sehe etwas, höre etwas und speicher das sofort ab. Irgendwann greif ich darauf zurück, meist wenn ich mir dann die Frage stelle „Was wäre eigentlich wenn…“ So ist ja auch der Plot zu meinem ersten Buch „Die Therapie“ entstanden: Ich habe in dem Wartezimmer eines Orthopäden auf meine damalige Freundin gewartet, die im Ärztezimmer war – und es dauerte ewig. Da habe ich mir die Frage gestellt, was wäre, wenn sie nicht mehr heraus kommen würde, wenn ich zu der Arzthelferin gehen würde und nach ihr fragen und die sagen würde, wie Frau Jänicke? Die hatte heute doch gar keinen Termin…

Wenn einem Jeder sagt „deutscher Psychothriller funktioniert nicht“, wieso versucht man es dann trotzdem?

Weil ich ein unerschütterlicher Optimist bin. Tatsächlich. Aber ich wollte es dann auch einfach wissen. Ich mag die sogenannten Schwellenhüter nicht, die immer an Altem festhalten und sich einem nur in den Weg stellen wollen. Die sind für mich dazu da, sie zu überwinden.

Beschreiben Sie „Das Kind“ mit drei Worten.

Auf eigene Gefahr.

Ist „Das Kind“ ihr persönliches Lieblingsbuch? Oder wieso wurde genau dies, und keins der anderen Bücher, verfilmt?

„Das Kind“ war die Lieblings-Romanvorlage meines Freund, der gleichzeitig der Regisseurs ist, Zsolt Bacs.

Was war das spannendste Erlebnis für Sie am Filmset?

Ich fand alles spannend, im Ernst. Ich war noch nie bei Dreharbeiten dabei und hier durfte ich immer am Set sein, ein Mal im Leben hinter die Kulissen eines Films gucken, das war ein großer Traum von mir. Unsere Leute haben da einen großartigen Job gemacht.

Zslot Bács ist nicht nur der Regisseur vom Film, sondern auch ein guter Freund. Gab es während der Drehzeit auch mal Konflikte zwischen Ihnen?

Nein. Ich bin der Autor, Zsolt der Regisseur. Da hab ich mich nicht eingemischt.

Was Sebastian Fitzek uns noch alles über sich und zum Film „Das Kind“ verraten hat, gibt es morgen hier bei MyVideo.

Autor: anke
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