Lady Gaga (“Alejandro”) ist auf dem Cover der japanischen Vogue mit nichts als Koteletts bekleidet. Den Tierschützern von PETA ist dies ein Graus.
Lady Gaga (“Telephone”) hat mittlerweile jede Menge Übung im Umgang mit Fleisch, sei dieses nun lebendig oder auch nicht. In ihren Videos kommt es nicht selten zu mehr Körperkontakten als in einem durchschnittlichen Football-Spiel. Und auch mit tierischen und menschlichen Leichenteilen hat Lady Gaga (“Poker Face”) so ihre Erfahrungen gemacht. Zurzeit jedoch ist sie auf dem Cover der japanischen Vogue zu sehen, worauf die britische Sun freundlicherweise hinweist. Aus diversen Koteletts wurde Lady Gaga (“Paparazzi”) eine Art Bikini gefertigt. Dessen Farbe ist in einem thematisch passenden, kreischenden Rot gehalten, hinter welchem der Teint von Lady Gaga buchstäblich erblasst. Rein fotografie-ästhetisch gesehen, ist das Kotelett-Bild mit Lady Gaga durchaus gelungen. Ob es sich bei dem Fleisch um Kobe-Rind handelt ist nicht bekannt, würde das Shooting jedoch stilistisch abrunden.
Lady Gaga und die Lust am Fleisch
Natürlich ruft das die Tierschützer auf den Plan, die völlig zu Recht darauf hinweisen, dass die Koteletts für Qual und Tod von Tieren stehen, weshalb diese als Garderobe zu benutzen nichts als Zynismus ist. Nun aber ist die Kuh sowieso vom Eis, das Shooting ist vorbei, das Cover gedruckt, die Koteletts vielleicht verspeist. Lady Gaga jedoch ist ein Routinier auf dem Gebiet des leblosen Fleischs: Besonders reizvoll fand sie die Vorstellung, einmal echte menschliche Leichen als Requisite auf die Bühne zu bekommen; ein Material, das man nicht gleich beim nächsten Metzger besorgen kann. Deshalb wandte sich Lady Gaga (“Just dance”) an Gunther von Hagens. Denn der Anatom kennt sich mit sowas aus, schließlich ist er ja durch seine “Körperwelten”-Ausstellungen einem breiteren Publikum erst bekannt geworden. Im nächsten Jahr möchte Lady Gaga dann gerne ihre Tour entsprechend gestalten. Einen Vorteil gegenüber dem Cover auf der Vogue hätte die neue Show der Lady Gaga dann immerhin: Tierschützer würden sich vermutlich nicht beschweren.















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