Jenseits allen Zeitgeist-Gehabes zwischen Tablet PC und Vernetztheit kommt ein 77 Jahre alter Mann im schwarzen Anzug mit alten Ideen daher, im Gepäck eine neue Platte. Es ist kein Resümee, keine Zeitreise, die Leonard Cohen 8 Jahre nach seinem letzten Studioalbum vorlegt, es ist ein Werk das sich mit unerhörter Lässigkeit über alles Zeitliche erhebt.
„I love to speak with Leonard / He`s a sportsman and a sheperd / He´s a lazy bastard / Living in a suit“ – die ersten Textzeilen des Openers „Going Home“ lassen keinen Zweifel daran, dass sich die Thematik in Cohen`s Lyrik in den letzten Jahrzehnten nicht verändert hat. Das ständiges Wechselspiel zwischen hell und dunkel, zwischen Obsession und Ablehnung ist ihm treu geblieben.Der Begriff Altersweisheit (und das ist in diesem Fall absolut respektvoll gemeint) scheint… (Weiterlesen auf MusikBlog)















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