Jung, weiblich, rechtsradikal, das ist Marisa (Alina Levshin) in dem neuen Kinofilm „Die Kriegerin“. Der Film läuft heute an und verspricht großes, deutsches Kino mit Tiefe.
Marisa ist Anfang 20 und lebt in einer der Plattenbauten in Ostdeutschland. Sie steckt tief im Sumpf der Neonazi-Szene. Sie hasst Ausländer, Politiker, den Kapitalismus, die Polizei und alle anderen, denen sie die Schuld daran gibt, dass ihr Freund Sandro im Knast sitzt. Als der afghanische Flüchtling Rasul in ihr Leben tritt wird sie zur tickenden Zeitbombe. Den Wendepunkt in Marisas Leben stellt Svenja dar. Denn als sich Svenja in ihre Clique drängt, gerät die Welt von Marisa ins Wanken. Das Hakenkreuz bröckelt und Marisa beginnt sich zu verändern.
Positive Kritiken und Auszeichnungen für „Kriegerin“
In der Presse wird „Kriegerin“ in den höchsten Tönen gelobt. So schreibt der Rolling Stone: „Der beste deutsche Film seit Jahren“. Das ZDF Heute Journal beschreibt den Film als: „verstörend realistisch und deshalb so sehenswert“. „Kriegerin“ hat bereits vor dem Kinostart etliche Preise abgeräumt. David Wnendt erhielt für sein Drehbuch den Förderpreis Deutscher Film und Hauptdarstellerin Alina Levshin wurde als beste Schauspielerin ausgezeichnet.
Der Film ist ab heute in den deutschen Kinos zu sehen und zeigt, dass es auch Wege aus der braunen Jugendkultur heraus gibt. Den Trailer findet ihr hier auf MyVideo.















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